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Gemeinde Vierkirchen

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Umwelt & Energie

Baum- und Gehölzweg

Arbeiter am Rande des Vierkirchener Baum- und GehölzwegsDie Idee eines Baum- und Gehölzweges entstand im Oktober 1999 im Agenda-Arbeitskreis Landschafts- und Naturschutz. An einem ortsnahen Flurbreinigungsweg sollten einheimische Bäume und Sträucher gepflanzt und beschildert werden.

Nach mehreren Umplanungen wurde die Idee vom Gemeinderat im Oktober 2000 befürwortet. Somit stand der Verlauf des Weges vom Wasserturm in östlicher Richtung, dann abbiegend zum Biberbach und an diesem entlang verlaufend bis zur Straße nach Schönbrunn fest.

Arbeiter am Rande des Vierkirchener Baum- und GehölzwegsNun wurden alle Anlieger an dem 2,2 km langen Weg über die Planungen unterrichtet. Auf Grund von Anliegereinsprüchen können bis heute 24 von 36 Laubbaumarten, 42 von 48 Sträuchern, allerdings kein Nadelbaum und kein Klettergehölze gepflanzt werden.

Die generelle Idee ist einheimische Bäume und Gehölze anzupflanzen um die ökologische Vielfalt unsere Vegetation darzustellen. Da die Aneinanderreihung von Bäumen und Sträuchern für den Betrachter mit der Zeit gewohnt und langweilig wird, ist vorgesehen zwischen den einzelnen Pflanzungen Erlebnisstationen zu plazieren.

Dies ist eine Gabionenbank, ein Insektenhotel, eine Kräuterspirale sowie eine zweite Bank. Weitere Attraktionen werden ein Lochbaum sein, ein Schlauchtelefon und ein Naßbereich am Biberbach. Um die Akzeptanz der Pflanzungen zu erhöhen werden für einen geringen Betrag Patenschaften vergeben.

Vierkirchener Baum- und Gehölzweg - HolzkreuzVierkirchener Baum- und Gehölzweg - Erlebnisstation

 

Biotopverbund Vierkirchen

Nach Abschluß des Flurbereinigungsverfahrens erhielt die Gemeinde 45 ha Biotopfläche. Diese aus der landwirtschaftlichen Nutzung herausgenommenen Grundstücke erstrecken sich wie ein Flickenteppich über das gesamte Gemeindegebiet.

Biotopverbund VierkirchenBiotopverbund Vierkirchen

Für alle 106 Biotope gibt es einen Pflege- und Entwicklungsplan. Die Flächen geben einen Querschnitt über die lokale Topografie wieder. Es gibt Teichflächen (Biotop 77, 81), Bachränder (5, 24, 63, 94), Regenauffangbecken (68, 69, 72), einen Hohlweg (85), Streuobstwiesen (52, 79), Waldwiesen (44, 75), bis zu ganz normalen Wiesenflächen (11, 32, 40, 56, 104).

Die Größe der jeweiligen Biotope reicht von 249 m2 (107) bis zu 17112 m2 (32). Um die Akzeptanz für diese Flächen zu fördern, bestimmte Arbeiten zu erledigen und um Schäden relativ zeitnah zu erkennen, werden Patenschaften vergeben. Bis heute hat etwa die Hälfte aller Biotope einen Paten. Die Patenschaften sind auf den Hinweisschilder zu jedem Biotop genannt.

Biotopverbund VierkirchenBiotopverbund Vierkirchen

Zu jeder Fläche gibt es je nach Größe mindestens ein Schild auf den neben dem Gemeinde- und Agendalogo, ein Lageplan, das Entwicklungsziel, die Biotopnummer sowie der Pate abgedruckt sind. Der Laserausdruck ist einlaminiert und auf einer wasserfesten Hartfaserplatte aufgeklebt die mit Schellen an einem verzinkten Pfosten verschraubt ist.

Energiebericht

Um ihre Energieverbräuche besser einschätzen und ggf. optimieren zu können, wurde von der Gemeinde ein Energiebericht erarbeitet. Hierin wurde der Energieverbrauch für Strom und Wärme der kommunalen Liegenschaften erfasst.

Fledermausturm

An der Stelle in der Sandbergstraße, an der Vierkirchen im Jahre 1910 erstmals mit elektrischer Energie versorgt wurde, schaffte die Gemeinde Vierkirchen 2017 ein neues Zuhause für Fledermäuse. Da das Bayernwerk die Energieversorgung von der obererdigen Versorgung in die Erde verlegt hat, wurde diese Trafostation überflüssig. Auf Initiative und unter der Koordination von Helmut Größ hat die Gemeinde das Gebäude zu einem symbolischen Preis übernommen. Mit Hilfen von vielen Ehrenamtlichen und ortsansässigen Firmen konnten die Kosten, die die Gemeinde alleine trug, auf etwa 9000,- Euro reduziert werden.
Direkt unter dem neuen Dach wurden auf der Süd- und Nordseite Öffnungen für Mauersegler geschaffen. Diese haben zwar noch Nistmöglichkeiten in der Kirche St.Jakobus, müssen sich aber gegen die ebenfalls dort nistenden Dohlen behaupten. Da Fledermäuse nachtaktive Säugetiere sind, können Vorkommen nur schwer festgestellt werden. Deshalb wurde auf der Nord und Südseite außen eine Lattung auf Abstand zum Putz angebracht in dem die nachtaktiven Säuger hinein kriechen können. Im Inneren sind neben den Nistkästen der Mauersegler auch 4 rauhen Holzbretter im Abstand von 2 bis 4 cm horizontal unter dem Dach angebracht. Sie sollen für verschieden große Fledermäuse als Wochenstube dienen. Die Fledermäuse ziehen ihren Nachwuchs in kleinen Kolonien, ausschließlich aus weiblichen Tieren, in sogenannten Wochenstuben groß. Im Landkreis gibt es noch bekannte Wochenstuben in Altomünster und im Schloß Unterweilbach. Um das Industriedenkmal für den eigentlichen Zweck zu erkennen, wurden mehrere Schilder an den Fassaden angebracht. An der Ost- und Westseite sind noch einzelne selbstgebaute Fledermauskästen montiert. Sie stammen aus einer Bastelaktion des ehemaligen Agenda Arbeitskreises Landschafts- und Naturschutz für Kinder im Jahr 2001.
Der kleine Hügel, auf dem das neue Hotel steht, wurde mit Sträuchern und Gehölzen bepflanzt, um nachaktive Insekten anzulocken, was wiederum den Fledermäusen zu Gute kommt.

Klimaschutzkonzept

Integriertes Klimaschutzkonzept der Gemeinden Petershausen, Haimhausen und Vierkirchen

Die Gemeinden Petershausen, Haimhausen und Vierkirchen haben sich zusammengeschlossen und sich gemeinsam zum Ziel gesetzt, sich aktiv in den Bereichen Energiewende und Klimaschutz zu engagieren und den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase vor Ort zu minimieren.
Zur Ausarbeitung eines konkreten Fahrplans wurde ein Klimaschutzkonzept erstellt. Dieses untersucht die aktuellen Energieverbräuche und Treibhausgasemissionen in verschiedenen Bereichen und zeigt entsprechend Potenziale zur Steigerung der Energieeffizienz sowie zur Energieeinsparung und ggf. zum Ausbau erneuerbarer Energien auf.
Hier finden Sie die Präsentationen der Veranstaltungen zum Klimaschutzkonzept in der Gemeinde Vierkirchen:

Auftaktveranstaltung am 20.01.2015
Bürgerdiskussionsveranstaltung am 06.05.2015
Abschlussveranstaltung am 28.10.2015

Den Steckbrief der Gemeinde Vierkirchen finden Sie hier.

Das gemeinsame Klimaschutzkonzept in ausführlicher Version finden Sie hier.

Förderhinweis:
Die Erstellung des integrierten Klimaschutzkonzeptes für die Gemeinden Petershausen, Haimhausen und Vierkirchen wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Förderzeitraum: November 2014 - November 2015
Förderkennzeichen: 03K00137
www.klimaschutz.de
www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen


 

Vierkirchen summt

Seit 2015 ist die Gemeinde Vierkirchen Partner der Initiative "Deutschland summt". Nähere Informationen entnehmen Sie unserer Homepage.

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